Emetophobie: Ursachen und Auslöser der Angst vor dem Erbrechen

Eine junge Frau steht in der Küche und hält sich wegen eines unangenehmen Geruchs die Hand vor den Mund – Symbolbild für Emetophobie.

Emetophobie wird u.a. durch traumatische Erlebnisse, negative Konditionierung und unbewusste Trigger wie z.B. bestimmte Geräusche oder Gerüche ausgelöst. Meist ist die Kombination mehrerer Auslöser dafür verantwortlich, dass starker Ekel sich neuronal so tief im Gehirn verankert, dass daraus eine behandlungsbedürftige Angststörung wird. Als Angsttherapeut durfte ich in den vergangenen Jahren schon viele Emetophobiker dabei begleiten, ihren Weg in ein Leben ohne die Angst vor dem Erbrechen zu finden.

Emetophobie: Therapie & Behandlung dieser Angsterkrankung

Eine Frau spricht in einer Therapie-Sitzung mit ihrer Therapeutin über ihre Ängste, wie z.B. Emetophobie. Sie sitzen in Stühlen.

Emetophobie (die Angst vor dem Erbrechen) ist mit modernen, psychotherapeutischen Methoden gut behandelbar. Mit einem Therapieansatz lässt sich diese Angststörung sogar ohne Expositionstherapie überwinden. Eine gute Nachricht für all die Betroffenen, die bislang eine Therapie gescheut haben, um der Konfrontation mit angstbesetzten Situationen zu entgehen. Welche Behandlung für wen am besten geeignet ist, und worauf man unbedingt achten sollte, wenn man eine Emetophobie dauerhaft überwinden möchte, all das erfahren Sie in diesem Blogartikel.

Emetophobie: Welche Medikamente und Naturheilmittel können helfen

Eine Frau mit besorgtem Ausdruck haelt Pillen. Die Situation spiegelt Aengste im Zusammenhang mit Emetophobie und Uebelkeit bei Betroffenen wider.

Es gibt keine Medikamente, die speziell zur Behandlung von Emetophobie zugelassen sind. Dennoch werden Antidepressiva, Anxiolytika oder Antiemetika verschrieben, oft um Betroffenen die Wartezeit auf einen geeigneten Therapieplatz erträglicher zu gestalten. Alternativ können auch Naturheilmittel wie Ingwer oder Kamille etwas Linderung bringen. Als Angsttherapeut mit über 12 Jahren Berufserfahrung möchte ich Sie jedoch ermutigen, sich bei einer ausgeprägten Angst vor dem Erbrechen therapeutische Hilfe zu suchen.

Agoraphobie: Ursachen und Auslöser dieser Angsterkrankung

Eine blonde Frau mit Schal und Rucksack sitzt nachdenklich im Zug. Sie wirkt besorgt, ein Anzeichen für Agoraphobie in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Agoraphobie entsteht durch eine Kombination aus biologischen, psychologischen und umweltbedingten Faktoren. Die Angst vor öffentlichen Plätzen und Verkehrsmitteln entwickelt sich oft nach traumatischen Erlebnissen oder Panikattacken. Das Gehirn verknüpft bestimmte Situationen mit Gefahr, was zu Vermeidungsverhalten führt. Betroffene leiden unter intensiver Angst in Menschenmengen, beim Reisen oder wenn eine schnelle Flucht nicht möglich erscheint. Mit modernen therapeutischen Ansätzen kann diese belastende Angsterkrankung jedoch erfolgreich überwunden werden.

Soziale Phobie: Symptome und Anzeichen erkennen

Ein nahes Porträt zeigt das ernste, leicht aengstliche Gesicht eines jungen Mannes mit hellbraunen Haaren und blauen Augen. Er leidet unter einer Sozialphobie.

Häufige Symptome einer sozialen Phobie sind Herzrasen, Schwindelgefühle, Hitzewallungen, plötzliche Magen-Darm-Beschwerden sowie der starke Drang zu flüchten. Vor allem beim Kontakt mit Fremden können Symptome auftreten, die sich sowohl auf körperlicher, gedanklicher, als auch auf der Verhaltensebene zeigen. Die Sozialphobie ist eine gut behandelbare Angsterkrankung, die weit über normale Schüchternheit hinausgeht und den Alltag von Betroffenen erheblich einschränkt.

Soziale Phobie: Welche Ursachen und Auslöser sozialer Ängste gibt es?

Ein junger Mann mit hellbraunem Haar und legerer Kleidung, umgeben von mehreren Frauen. Er wirkt eingeschüchtert und zeigt Anzeichen einer sozialen Phobie.

Soziale Phobie entsteht ursächlich durch prägenden Kindheitserfahrungen, erlernte Angstmuster oder genetische Veranlagung. Auch Mobbing, Ablehnung oder Demütigung im Erwachsenenalter können Auslöser einer sozialen Angststörung sein. Glücklicherweise ist die Angst vor anderen Menschen heute gut behandelbar, vor allem mit Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie oder auch neurowissenschaftlich basierten Therapieansätzen.